Dienstag, 24. Oktober 2017
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Artikel von P. Robert Hughes, SM (Marist)
Vassula Ryden

Während einer ihrer verschiedenen Privataudienzen bei Papst Johannes Paul II. überreichte ihm Vassula Ryden eine Auswahl ihrer Schriften in verschiedenen Sprachen – eine davon war in Polnisch. Später berichtete Kardinal Sodano, der Staatssekretär, daß der Papst ihre Schriften „mit großem Interesse“ las.

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Franjo Kuharic bíboros

Auch Kardinal Franjo Kuharic, Erzbischof von Zagreb, empfing Vassula in einer Privataudienz von über einer Stunde. Danach sagte der Kardinal zu ihr: „Sie sind wie der heilige Paulus … Sie verkündigen die ganze Wahrheit …“ Er segnete sie und sagte zweimal: „Ich segne Sie und Ihre Mission.“ Und dann fügte er hinzu: „Dies ist eine Angelegenheit von Privatoffenbarung, und wir erlauben ihr zu sprechen, weil das, was sie sagt, mit der Wahrheit des Evangeliums übereinstimmt.".

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Frane Franic érsek

Erzbischof Frane Franic, Präsident der theologischen Kommission der Bischöfe im ehemaligen Jugoslawien, kam ihr während einer Konferenz in Italien sehr zu Hilfe. Er nannte sie „ein Wunder und ein Gegenstand des Wunders“. Er fuhr fort: „Ihre Botschaften sind lebendig und authentisch … Diese Botschaften können zu einem besseren Verständnis der Botschaften Jesu im Evangelium verhelfen … Es scheint mir, … Vassulas Hauptcharisma ist, die Reinheit der vollständigen Offenbarung Gottes zu zeigen.".

Eine lange Reihe von Kirchenprälaten und Bischöfen aus der ganzen Welt haben ihr persönliche Briefe geschrieben und sie eingeladen, in ihren Diözesen zu sprechen. Der verstorbene Kardinal Posada von Guadalajara, Mexiko, lud Vassula vor seiner Ermordung ein, in seiner Kathedrale zu sprechen. Hier in Kalifornien taten Bischof John Quinn, der frühere Bischof von Sacramento, und Bischof Donald Montrose von Stockton dasselbe. Ebenso Bischöfe in Afrika und Südamerika. Acht Erzbischöfe und Bischöfe allein in Brasilien (der Kardinal wollte teilnehmen, wurde aber krank) empfingen sie begeistert, wo sie zu sehr großen Menschenmengen sprach (20000). Diese Bischöfe baten um private Interviews mit ihr, leiteten Versammlungen, wo sie sprach, standen hl. Messen vor, in denen der Prediger empfahl, ihre Schriften zu lesen und zu meditieren, ließen sich mit ihr fotografieren und segneten ihre Mission.

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Michael O’Carroll atya

Vassula wird auch von führenden katholischen Theologen auf der ganzen Welt verteidigt: P. Michael O’Carroll CSSp, ihrem geistlichen Berater (Irland), P. James Fannan PIME, ihrem ersten geistlichen Berater (Bangladesch), P. Ljudevit RupcŠi´c OFM (Schweiz), P. Christian Curty OFM (Frankreich), P. Ovila Melan-con S. J. (Kanada), Pfr. Michael Kaszowski (Polen), Pfr. Bianchi (Italien), P. Ed O’Connor CSC von Notre Dame, Indiana (USA), P. Robert Faricy S. J. von der Gregorianischen Universität in Rom (Italien) und so vielen anderen.

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René Laurentin atya

Abbé René Laurentin (Frankreich), Peritus beim Zweiten Vatikanischen Konzil, einer der führenden Mariologen der Welt und der weithin erfahrenste in der Beurteilung von Erscheinungen / Lokutionen, schrieb ein ganzes Buch, um sie, die Echtheit ihrer Schriften und die Gesundheit ihrer Lehre zu verteidigen, unter dem Titel: »Wenn Gott Zeichen gibt«. (Hier klicken für einen Auszug daraus)

Vassula wird auch in der östlichen Kirche verkündigt. Am wichtigsten ist, daß sie bei ihrem griechisch-orthodoxen Bischof Damakinos in gutem Ruf steht. Zu ihren vielen Unterstützern im Osten zählen: Erzbischof David Sahagian, armenisch-orthodoxes Patriarchat von Jerusalem, Pfr. Vladimir Zielinski, russich-orthodoxer Theologe, Todor Sabev, orthodoxer Theologe und früherer stellvertretender Generalsekretär des Weltrats der Kirchen (Genf), Pfr. Ion Bria, orthodoxer Theologe, Einheit der Erneuerung, Weltrat der Kirchen. Wir fügen dieser Liste unseren eigenen ukrainisch-griechischen Priestermönch Joseph vom Kloster der hl. Verklärung in Redwood Valley, Kalifornien, hinzu..

Bedeutsam ist, daß eine Anzahl von Bischöfen und Theologen Erklärungen zur Unterstützung Vassulas nach Erscheinen der Notifikation veröffentlicht hat. Und ich freue mich, mich ihnen anzuschließen. Ich möchte ganz klarstellen, daß ich mit dem Papst und jenen Kardinälen, Bischöfen und Theologen mit großem Interesse und höchstem Vergnügen diese erstaunlichen, äußerst wichtigen und unbezahlbaren Offenbarungen des Himmels lese, die in ihren Schriften enthalten sind, welche vollkommen mit der katholischen Lehre und der Heiligen Schrift übereinstimmen und die grundlegende Werte preisen, die für unsere katholische Tradition zentral und teuer sind.

Eine der ganz großen Gnaden meines Lebens war die Teilnahme an den Konferenzen, die von Vassula Ryden und P. Michael O’Carroll CSSp vom 8. bis 10. April 1992 in der Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe hier in Scottsdale gehalten wurden. In diesem Sabbatjahr beschloß ich, zu dem Ursprungsort zurückzukehren und jener einzigartigen Gnade nachzugehen. Ich meditiere die Botschaften vor dem ausgesetzten Allerheiligsten Sakrament mehrmals täglich; den Rest des Tages lese ich dieselben Botschaften und denke darüber nach. Wenn ich die Stadt verlassen muß, gehen die Botschaften mit mir.

Ich werde nie die erste Februarwoche 1994 vergessen, als Vassula definitiv ihr Kommen nach San José vom 26. bis 28. März 1994 bestätigte. Wir begannen sofort ein Flugblatt auszuarbeiten, doch bevor wir es in weniger als einer Woche nach ihrem Anruf drucken konnten, waren alle 2000 Tickets vergeben. Aus der Flut von nachträglichen Anrufen und Anfragen war klar, daß wir 10000 hätten unterbringen können, wenn eine ausreichend große Halle zu haben gewesen wäre. Und ich erinnere mich an die griechisch-orthodoxe Frau, seit 20 Jahren weg von ihrer Kirche, die in Tränen ausbrach, sobald Vassula zu sprechen begann: „Sobald sie anfing“, sagte sie, „wußte ich, daß Gott direkt zu mir sprach.“ Und wer wird die rote Rose vergessen, die mehr als zwei Stunden mitten in der Luft bei der Herz-Jesu-Statue schwebte, von Vassula in die unsichtbare Hand Jesu gelegt. Und dann ist da die spezielle Botschaft, die Jesus den Menschen von San José gab: „Mein Herz ist ein Abgrund der Liebe und Vergebung.“

Nachdem Vassula ihren ersten Vortrag in Scottsdale (1992) gehalten hatte, eilten in der Pause Leute zu mir und fragten, ob ich das Gesicht Jesu vor ihr gesehen hätte. Leider war ich vertieft in meine Notizen und blickte kaum auf. Doch während eines Empfangs am Ende des Wochenendes kam Vassula zu mir und machte verschiedene Vorschläge, wie die Botschaften richtig zu lesen seien. Jede Bemerkung war eine Korrektur für die Art und Weise, wie ich es tat. In Sacramento, Kalifornien, als Vassula am 18. Januar 1993, ihrem Geburtstag, in der Kathedrale des Heiligsten Sakraments über das heiligste Herz Jesu, den Heiligen Geist und Gott Vater sprach, ging ich anschließend nach draußen und sah drei weiße Tauben, die droben Kreise zogen.
Weder diese kleinen Zeichen noch die Prophezeiungen, die in ihren Botschaften erfüllt sind, noch das Zeichen der Stigmata, die sie trägt, noch die Passion, die sie regelmäßig erleidet, noch die Vielfalt und Vorzüglichkeit ihrer außerordentlichen Charismen – nichts von diesen ist der zentrale Punkt. Ihr größtes Zeichen der Echtheit liegt in den Bekehrungen, die sich als Folge ihrer Botschaften ereignen. Ich bin Zeuge davon bei Konferenzen, wenn sie spricht, doch vor allem als spiritueller Leiter, der mit vielen Menschen zu tun hat, die in ihren Botschaften das Leben und eine immer tiefere Bekehrung zu unserem Herrn finden.

Die Notifikation

Diese Notifikation oder „Warnung“ wurde auf die Bitte der Schweizer Bischofskonferenz veröffentlicht, gemäß ihrem Sekretär, P. Roland Trauffer, OP.

  1. Verlautbarungen der Kongregation für die Glaubenslehre sollten unseren höchsten Respekt fordern – aber sie sind niemals unfehlbar.

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      A Vatikán betiltotta az irgalmasság üzeneteinek terjesztését (1959-1978)
    1. Ein gutes Beispiel ist der Fall von Schwester Faustyna Kowalska, deren Schriften über die göttliche Barmherzigkeit vom Vatikan (1959-1978) auf den Index gesetzt wurden. Das Verbot wurde schließlich aufgehoben, und ihre Lage wurde gänzlich ins Gegenteil verkehrt, als Papst Johannes Paul II. sie 1993 seligsprach.

    2. Kardinal Andrzej M. Deskur schrieb folgendes im Vorwort zu der polnischen Auflage (1981) des »Tagebuches der Schwester Faustyna:

      1. „Erstens, die Glaubenskongregation hat vor zwei Jahren (1978) in einer Erklärung endgültig alle Vorwürfe und Vorbehalte zurückgenommen, die früher … von der Kongregation des Heiligen Offiziums vorgebracht worden waren. Die Aufhebung der ,Notifikation‘ führte dazu, daß die Andacht zur Barmherzigkeit Gottes … in allen Erdteilen neue Lebensimpulse erhielt..."

      2. "„Zweitens … Man sollte zudem unterstreichen, daß Kardinal Wojtyla als damaliger Erzbischof von Krakau den Seligsprechungsprozeß der Schwester Faustyna selbst angeregt und in die Wege geleitet hat.."

      3. Es sollte auch zur Kenntnis genommen werden, daß es Papst Johannes Paul II. als Kardinal-Erzbischof von Krakau war, der seinem Gewissen folgte und Einspruch gegen das Verbot ihrer Schriften erhob, und seine anhaltenden Bemühungen bei der Glaubenskongregation verursachten, daß das Verbot aufgehoben wurde.

      4. Die Geschichte ist voll von solchen Umkehrungen.

  2. Diese Notifikation ist eine vorausgehende Meinung und keinesfalls ein Schlußurteil.

    1. Das derzeitige Verfahren der Glaubenskongregation ist im wesentlichen bestimmt von dem „motu proprio“ Papst Pauls VI., veröffentlicht am 7. Dezember 1965, und betitelt »Inegrae Servandae« (»Intakt bewahren«). Eine der Normen in jenem Dokument lautet wie folgt: „Wenn die Rechtgläubigkeit von Schriften untersucht wird, dürfen solche Schriften nicht verurteilt werden, ohne zuerst den Autor gehört zu haben, der die Befugnis hat, sich selbst zu verteidigen“ (ibid. Nr. 5). Diese Norm wurde in das Gesetz der Kirche geschrieben, als solches veröffentlicht und ist bindend. Weder Vassula Ryden noch ihr geistlicher Berater, P. Michael O’Carroll CSSp, sind bisher je konsultiert worden, was klar darauf hinweist, daß wir am Anfang eines langen Verfahrens stehen.

    2. Genauso, wie die Kirche kein letztes Urteil über eine Erscheinung abgibt, bis sie vollkommen abgeschlossen ist, so gibt die Kirche kein letztes Urteil über ein Buch, bis es beendet und als vollständige Einheit bewertet worden ist. Papst Benedikt XIV. betonte diesen Punkt in seiner Einführung zu dem, was wir einst als »Index« der verbotenen Bücher kannten: „Wir warnen, daß gewissenhaft bedacht werden muß, daß nicht zu einem korrekten Urteil über den wahren Sinn eines Autors gelangt werden kann, wenn das Buch nicht vollständig und in allen seinen Teilen gelesen wird …“ »Das wahre Leben in Gott« von Vassula ist ein Buch, das noch immer im Entstehen ist und das zu diesem Zeitpunkt nicht abgeschlossen ist.

  3. Dieses Dokument weist auf den „Anfang eines Dialogs“ und nicht auf das Ende einer Diskussion hin.

    1. Dieser Dialog muß bei Vassula Ryden beginnen, wenn dem fälligen Verfahren gemäß dem Kirchengesetz gedient werden soll. Wie dieser Dialog stattfinden soll, wenn ihr Buch noch immer nicht abgeschlossen ist, ist eine Frage, die zu stellen der Mühe wert ist. Zweifelsohne wird ihr geistlicher Berater, P. O’Carroll, zu diesem anfänglichen Zeitpunkt miteinbezogen werden. P. O’Carroll ist ein erstklassiger Theologe, Autor von fünf einbändigen Enzyklopädien über Theologie, ein sehr vertrauter Bekannter des Papstes, dessen Doktorarbeit vom geistlichen Leben handelte.

    2. Die Kongregation wird auch einen Weg finden müssen, wie sie mit den Prälaten der Kirche auf der ganzen Welt umgeht, die Vassula bereits zu Hilfe gekommen sind, nachdem die Notifikation veröffentlicht worden war.

    3. Und dann gibt es Aussagen führender Theologen auf der ganzen Welt. Am bemerkenswertesten ist, daß es in Abbé Laurentins Buch: »Wenn Gott Zeichen gibt« sofort offensichtlich ist, daß er effektiv auf jeden einzelnen der dogmatischen Einwände der Notifikation antwortet.

  4. Diese Notifikation wirft vielmehr viele Fragen auf, anstatt daß sie das Buch schließt.

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      a "Divino Afflante Spiritu" Enciklika
    1. Diese Aussage wird in der Notifikation gemacht: „Abgesehen davon, daß der verdächtige Charakter der Art und Weise, mit der diese angeblichen Offenbarungen geschehen, im Auge zu halten ist …“ 1943 schrieb Papst Pius XII. die Enzyklika »Divino Afflante Spiritu«, welche in gewissem Grade versucht, wahre Gelehrsamkeit in der Kirche zu nähren. Er scheint an die „Verdächtigung“ zu denken, welche in der Notifikation enthalten ist: „Laßt alle Söhne der Kirche daran denken, daß die Bemühungen dieser resoluten Arbeiter im Weinberg des Herrn nicht nur mit Unparteilichkeit und Gerechtigkeit beurteilt werden sollten, sondern auch mit der größten Nächstenliebe. Alle sollten jedoch jenen zügellosen Eifer verabscheuen, welcher sich vorstellt, daß alles, was neu ist, aus diesem Grund abzulehnen oder verdächtig sei (Unterstreichung ist von mir).

    2. Eine weitere Aussage: „Im übrigen wird in nächster Zukunft eine Kirche erwartet, die eine Art pan-christlicher Gemeinschaft wäre …“ Vassula gebraucht in ihren Schriften nie das Wort „pan-christlich“. Wie Abbé Laurentin angibt, ist ihre Haltung einfach: Anerkennung des Papstes.

    3. Und eine weitere Aussage: „… wird ein entscheidendes und glorreiches Eingreifen Gottes prophezeit, der im Begriff sei, auf Erden … ein Zeitalter des Friedens … zu errichten.“ Dies sind die Worte Unserer Lieben Frau von Fatima: „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren, Rußland wird sich bekehren, und es wird Frieden sein".

    4. Und noch eine weitere: „Im übrigen ruft Frau Ryden, die gewöhnlich an den Sakramenten der katholischen Kirche teilnimmt, obschon sie griechisch-orthodox ist, mancherorts in katholischer Umgebung nicht wenig Verwunderung hervor"

      1. Der neue »Codex des Kanonischen Rechts« (Can. 844 § 3): „Katholische Spender spenden erlaubt die Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung Angehörigen orientalischer Kirchen, die nicht die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche haben, wenn diese von sich aus darum bitten und in rechter Weise disponiert sind.“ Das Dekret über den Ökumenismus von 1993 (Nr. 125) vom Päpstlichen Rat zur Förderung der christlichen Einheit zitiert Can. 844 § 3 wortwörtlich.

      2. Die Balamand-Erklärung, am 23. Juni 1993 von der vereinten internationalen Kommission für den theologischen Dialog zwischen der römisch-katholischen Kirche und der orthodoxen Kirche in Balamand, Libanon, verabschiedet, hält das Prinzip der persönlichen Freiheit hoch: „… die unverletzliche Freiheit von Personen und ihrer Verpflichtung, den Anforderungen ihres Gewissens zu folgen, bleiben gesichert …“ (Nr. 15)

  5. Diese Notifikation ist die Erfüllung einer Prophezeiung und nicht nur ein Dokument.

    1. Prophezeiung vom 18. Januar 1991: „Ich … habe dich als ein Zeichen der Ablehnung, Zurückweisung und Verwerfung enthüllt, die Ablehnung der Einheit …“ „Nein. Meine Botschaften werden auch ohne dich ihren Lauf nehmen. Doch du wirst überall geschüttelt werden. Ich werde den entweihten Händen deiner Verfolger erlauben, dich zu schlagen und dich öffentlich zu mißhandeln. Ich werde ihnen erlauben, dir zu widersprechen … und wie Krähen, die über die Saat herfallen, werden sie dich angreifen. Du wirst in ihren Augen als Versager dastehen, weil die Wunden, die sie dir zufügen, beeindruckend sein werden. Verwundet werden, Mein Kind, wirst du von innerhalb Meines Hauses, von den Meinen. Diejenigen, welche dir dies zufügen, sind aus dem Stamme Kains. Ich werde ihnen erlauben, ein unschuldiges Kind zu schlagen, doch soll sich ihre Freude in Trauer verwandeln. Ja, du wirst als Verlierer erscheinen, Meine Vassula. Doch habe nicht auch Ich als Versager dagestanden? Es hatte den Anschein, als wäre Meine Mission fehlgeschlagen. Ich stand in den Augen der Welt als der allergrößte Verlierer da. Du bist ein Zeichen, das ihnen gegeben wird, um Fragen entstehen zu lassen, über die man streiten wird.."

    2. Botschaft vom 25. Oktober 1995, nachdem die Notifikation erschienen war: „… Siehst du, wie Meine Vorhersagen sich erfüllen? Blume-Meines-Herzens, Flamme-Meiner-Augen, deine Mission wird nur erfüllt werden, wenn Ich ihnen erlaube, dich zu kreuzigen … Ich hatte dir gesagt, daß der Vater einen Weg für dich entworfen hat, der Meinem ähnelt … Wie du siehst, bist du heute von einem der Meinen verkauft worden. Mein Schatz, dein eigenes Volk hat unschuldiges Blut verraten … Du bist von einem deiner Angehörigen an die Römer ausgehändigt worden, damit sie dich verurteilen und du dann … gekreuzigt wirst. Vassula, wahre du Mein Stillschweigen (Ich soll mich nicht selbst verteidigen), du hast genügend Zeugen, die dich verteidigen könnten. Die Treuen werden treu bleiben. Deine Kleider, Mein Kind, werden sich in deinem Blut wälzen, und auch das wird ein Beweis dafür sein, daß du von Mir kommst. Dazu bist du geboren, und daß du dies annimmst, erfreut Mich, weil Ich durch deine Leiden viele retten werde. Durch deine Qualen werde Ich ein Licht in Meiner Kirche anzünden, welches eine Erneuerung in Meinem dreimal Heiligen Geist hervorbringt … Vassiliki, schau Mich an, schau Mir in die Augen … Wenn du Mich liebst, wirst du Mir versprechen, ihnen allen zu vergeben."


Wie ist auf die Notifikation zu reagieren?
  1. Erneuern Sie Ihren Glauben. „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen …“ – wir sagen das jeden Tag. In der Praxis bedeutet das, daß Gott alles unterstellt ist, was auf dieser Erde geschieht, bis ins kleinste Detail. Gott hat einen Plan für unser Zeitalter, und Sein Wille und Plan werden unerbittlich ausgeführt werden. Oft prüft Er unseren Glauben, wie Er es mit Abraham tat. Und von Zeit zu Zeit sollten wir uns daran erinnern, daß Er auf krummen Linien gerade schreibt. Hören Sie...

    1. "Im großen Glaubensabfall eurer Generation wird Mein Heiliger Geist verfolgt wie nie zuvor …“(7. Juli 1992) – " Ich weiß, daß es im Hause meiner besten Freunde sein wird, wo Ich die eindrucksvollsten Wunden erhalten werde …" (16. April 1993) – "… jeder, der Mein Diener ist und von Meinem Haus kommt, kann sicher sein, angegriffen zu werden …" (5. Juni 1992) "Ein Teil Meiner Kirche ist durch ihr rationalistisches Denken blind geworden." (31. Mai 1994)

    2. "Denke nicht, der Höchste könnte keinen Weg finden, Seinen Plan bei deinem Volk auszuführen …" (26. August 1992). "Ich bin dabei, etwas Großes zu tun, das niemand aufhalten kann …“ (23. August 1992). . "Jeder soll wissen, daß der Heilige über alles das Kommando führt ." (11. Juni 1994) "All jene, die den Weg zur göttlichen Liebe versperren, werde Ich wegfegen“ (21. Dezember 1987). „"Vassula, Ich erreiche Meine Ziele immer“ (7. April 1988)

    3. "Ich habe gesagt und sage es nochmals, Ich wiederhole diese hochwichtigen Worte immer wieder: ,Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein kleines Kind, wird es niemals erlangen" (16. Mai 1988). "Ich sage euch all das, und Ich weiß, daß Meine Schafe, die zu Mir gehören, auf Meine Stimme hören und Mich niemals verlassen werden" (17. März 1993). "Laß die, die Ohren haben, hören; die, die nicht hören wollen, laß sie nicht hören“ " (10. März 1991). "… wer Mein Wort hält, wird niemals den Tod sehen". (6. Mai 1992)

  2. Beten Sie für die Mitglieder der Kongregation. Sie brauchen das Licht des Heiligen Geistes in ihrer schwierigen Aufgabe der Unterscheidung, besonders bei der kritischen und schwierigen Frage des übernatürlichen Ursprungs dieser Botschaften. In aller Gerechtigkeit und Nächstenliebe schulden wir ihnen die Unterstützung unserer Gebete, und auf diese Weise werden wir für die Einheit arbeiten.

    1. "In diesen Tagen führt Satan viele hinters Licht durch Angriffe auf Offenbarungen und Erscheinungen, die von Mir kommen … Satan ist verzweifelt, er versucht, euch zu verwirren und alle gegeneinander aufzubringen" (20. August 1988). "Solange sie mit dem Verstand ihrem Kurs folgen, werden sie im Dunkeln und Meinen Zeichen und Wundern entfremdet bleiben. Solange sie auf ihren eigenen Geist zurückgreifen, werden sie Meinen Heiligen Geist der Wahrheit auch weiterhin ins Kreuzverhör nehmen, ohne Ihn zu erkennen …" (31. Mai 1994)

    2. "Was diejenigen betrifft, die dich in deinem Land unterdrücken, so betrachte sie nicht als Feinde, sondern als Menschen, die auch Teil der Familie sind und Uns (der Heiligen Dreifaltigkeit) lieb und teuer sind und Gebete brauchen" (9. November 1994)

  3. Arbeiten Sie mit Ihrem Ortsbischof zusammen. Die Notifikation ist an Bischöfe adressiert und legt die geeignetste Anwendung pastoraler Richtlinien anhand der Situation und des Gemeinwohls der Gläubigen fest. Die Kongregation anerkennt diese Rolle des Ortsbischofs, indem sie das Wort „ersucht“ und nicht solche Worte wie „weist … an“ oder „verlangt“ gebraucht. Die Kongregation schlägt zweierlei Vorgehensweisen für den Ortsbischof vor:

    (1) "daß die Bischöfe ihre Gläubigen angemessen informieren,"
    (2) "und in ihren Diözesen keine Ausbreitung der Ryden’schen Ideen gestatten."


    1. "daß die Bischöfe ihre Gläubigen angemessen informierenDiese Formulierung gibt dem Ortsbischof jedes Recht, die Haltung einzunehmen, die er für am verantwortungsvollsten hält. Wie wir im Fall von Schwester Faustyna sahen, beschloß Papst Johannes Paul II. als Kardinal-Erzbischof von Krakau, die selige Faustyna zu verteidigen, nachdem die Notifikation über sie erschienen war. Es gelang ihm, die falschen Interpretationen ihrer Schriften aufzuzeigen.

    2. "und in ihren Diözesen keine Ausbreitung der Ryden’schen Ideen gestatten."

      1. Diese Aussage beschränkt sich hauptsächlich auf Kircheneigentum. Die Bischöfe haben jedes Recht zu entscheiden, was auf Kircheneigentum geschieht oder nicht geschieht. Jene Bischöfe, die entscheiden, dieses Verbot auszuführen, garantieren für die vollkommene Zusammenarbeit der Gläubigen.

      2. Buchhändlern steht es frei, die Schriften von Vassula zu führen, Verleger können ihre Bücher vertreiben, Konferenzen können auf neutralem Grund abgehalten werden, um ihre Botschaften zu diskutieren, und den Gläubigen steht es ganz frei, das zu lesen, was sie geschrieben hat.

  4. Folgen Sie Ihrem Gewissen!. Als Katholiken stellen wir die Verantwortung der Kirche, das Vermächtnis des Glaubens zu schützen und zu fördern, nicht in Frage. Tatsächlich besteht in gewissen Fällen eine ernste Verpflichtung, in vollem Gehorsam zu reagieren, d. h. äußere Einhaltung und inneres Einverständnis, wie im Fall der unfehlbaren Erklärungen (wenn der Papst ex cathedra spricht, mit allen Bischöfen in Einheit mit dem Papst, wie bei ökumenischen Konzilen) und in der Ausübung des Lehramts der Kirche. Die Nachforschungen und disziplinarischen Aktionen der Kongregationen unterscheiden sich ein wenig davon. Sie sind weder unfehlbar noch unverbesserlich, wie wir gesehen haben. Da die Annahme besteht, daß der Geist jene führt und jenen hilft, denen dieses Amt übertragen wurde, sollten die Gläubigen für gewöhnlich ein inneres Einverständnis geben. „Dieses Einverständnis soll und muß jedoch nicht blind und automatisch gegeben werden, denn in jedem Fall hat der erwachsene Katholik das Recht und die Pflicht, selbst ein eigenes, persönliches Urteil zu bilden“ (vgl. Art. „Teaching Authority in the Church“ aus »New Catholic Encyclopedia«). Es gibt drei Fälle, in denen ein inneres Einverständnis zurückgehalten werden kann:

    1. Während dem Prozeß der Untersuchung. Da die Untersuchung von Vassula sich in ihrem Anfangsstadium befindet, steht es uns gänzlich frei, den Dialog zu verfolgen und uns unsere eigene Meinung zu bilden;

    2. Ernsthafter Zweifel. "Wenn jemand in einem Einzelfall, in dem keine Rede von einer Wahrheit ist, welche von der unfehlbaren Lehrautorität vorgeschlagen wird, ernste, schwerwiegende Gründe hat zu vermuten, daß irgendein lehramtliches Dekret falsch ist, könnte er sein Einverständnis aussetzen und rein äußerlichen Gehorsam leisten …“ (ibid. Art. „Teaching Authority in the Church“);

    3. Gegenteilige Meinung eines Experten. "Ausnahmsweise kann die Pflicht der inneren Zustimmung aufhören, wenn ein kompetenter Beurteiler nach erneuter gewissenhafter Prüfung aller Gründe zur sicheren Überzeugung gelangt, daß die Entscheidung auf einem Irrtum beruht (»Grundriß der Dogmatik« von Ludwig Ott, S. 12). Abbé Laurentin in »Wenn Gott Zeichen gibt«, S. 81: „Es gibt in Vassulas Texten keine Stellen, die für die Glaubenslehre Probleme darstellen. Wenn a-priori-Argwohn und ikonoklastischer Eifer Einwände gefunden haben, so halten diese nicht stand, sobald man den Text in seinem Kontext und auf dem Boden der gesamten Botschaften nach einer gesunden Hermeneutik interpretiert, nicht aber nach dem Gesetz der Hexenjagd."

  5. Lesen Sie »Das wahre Leben in Gott«!. Unser Herr hat gesagt: „Die Worte, die Ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben“ (Joh 6, 63). Jegliche Worte von Gott, ob sie in der Heiligen Schrift sind oder private Offenbarung, enthalten die Macht Gottes – eine Macht, die beständig darauf hinwirkt, uns mehr und mehr zu unserem Gott zu bekehren. Dies geschieht, wann immer jemand solche Worte mit einem offenen Sinn und offenen Herzen liest. Tun Sie dies, und Sie werden das Wirken des Heiligen Geistes in Ihrem Leben erleben. "Glücklich ist der Mensch, der sein Herz Meinem Heiligen Geist öffnet … Mein Heiliger Geist wird vor bösartigen Seelen zurückschrecken, aber den Unschuldigen, den Armen und den Einfachen wird Er sich offen zeigen" (5. Oktober 1992)

    1. Die Botschaften, welche in »Das wahre Leben in Gott« enthalten sind, sind einzigartig, außerordentlich und sehr speziell. Sie enthüllen uns die erhabensten Schätze im heiligsten Herzen Jesu, in der Vergangenheit verborgen und auf besondere Weise aufbewahrt für unsere Zeit. Sie sind die wichtigsten Privatoffenbarungen, die je gemacht wurden. Die hl. Gertrud war in Ekstase gefangen, als ihr ein kurzer Blick darauf gewährt wurde. "Ich habe euch diesen unerschöpflichen Schatz gegeben, der vor den Augen der Menschheit verborgen war und nur der Gertrud offenbart wurde … Dieser unerschöpfliche Schatz war für eure Zeiten vorbehalten: für das Ende der Zeiten" (18. Februar 1995) – "Ich bin vom Himmel herabgekommen, um euch Meine neue Liebeshymne vorzusingen und um euch alle an Meine treue Liebe zu erinnern" (10. Juli 1992)

    2. Diese Botschaften sind auch sehr wichtig, weil sie das zweite Kommen unseres Herrn ankündigen mit einer klaren Beschreibung der Ereignisse, welche vorausgehen. Sie beschreiben die große Bedrängnis der Kirche (5. Oktober 1988), den Tag der Läuterung (25. Juli 1988) oder Warnung (16. Mai 1988), die große Bekehrung (19. Oktober 1988) oder große Umkehr (6. August 1988), das große Zeichen (10. November 1988), die Einheit der Kirche (18. November 1987), das neue Pfingsten (9. August 1988), das neue Jerusalem (17. August 1988), den neuen Himmel und die neue Erde und vieles mehr … „Diese göttliche Botschaft wird Seine letzte Warnung sein“ (Maria am 30. Oktober 1987). „Wenn es jetzt jemand unterläßt, seine Lampe anzuzünden und sie zu gebrauchen, dem wird sie weggenommen und jemand anderem gegeben werden“ (21. Dezember 1992). „Wir sind gekommen, um euch allen Unseren Frieden anzubieten, und um euch auf die Reise zum Himmel vorzubereiten …“ (20. April 1992). „Die Zeit des Aussortierens ist gekommen, die Zeit der Abrechnung ist da …“ (20. Juli 1992)

    3. Diese Botschaften sind tief bedeutungsvoll, weil sie Gottes verborgenen Plan der Erlösung für jeden von uns, die wir heute leben, enthüllen. Nicht nur, daß sie die Geheimnisse entschlüsseln, welche seit Generationen verborgen waren, sie zeigen unsere Eingangstür, unsere Mittel, an ihnen teilzuhaben, an: die Vergöttlichung unserer Seele, unser Leben in der Heiligen Dreifaltigkeit, unser Bestimmungsort – das Heiligste Herz – unser wahres Heim, die Aktivität des Heiligen Geistes in unserem Leben, die Wärme und Zärtlichkeit von Gott Vater, die unendliche Intensität der treuen Liebe Jesu, das Geheimnis der zwei Herzen. "Bei Mir habe Ich Meinen geheimen Rettungsplan" (18. Januar 1988) "Heute bitte Ich euch mehr als jemals zuvor, euch, eure Familien und eure Nationen unseren beiden Herzen zu weihen" (20. Juli 1992)

    4. Und da ist so viel mehr: die Offenbarung von tiefen Geheimnissen, die in Gott verborgen sind, die nun stattfindet, und die wunderbaren Gaben und Charismen, die in Vassula präsent sind, welche ein „Zeichen“ oder „Beispiel“ dafür ist, wie Gott gerade all jene, die offen sind und sich selbst schenken, auszeichnen und führen wird.

Ich bete, daß der Heilige Geist die Mitglieder der Kongregation in all ihren Nachforschungen, Überlegungen und Entscheidungen führe, und ich bete besonders, daß dieser selbe Heilige Geist jeden von Ihnen persönlich umarme und Sie siegreich in ein wahres Leben in Gott führe.

P. Robert Hughes SM, Queen of Apostles Church San Jose, California 95129. 25. Januar 1996
(geschrieben in Scottsdale, Arizona, während eines Sabbat-Aufenthalts)
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6. Kommentar
7. Glaubenskongregation: Inhalt des Dialogs mit Vassula