Dienstag, 24. Oktober 2017
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Hauptseite » F.A.Q. (Fragen. Antworten. Quintessenzen) » Es gibt grammatikalische und Rechtschreibe-Fehler in den Botschaften
Weshalb muss Jesus nochmals berarbeiten, was Er Selbst niedergeschrieben hat?

Antwort auf den Einwand von Fr. Mitch Pacwa:

Einwand : Dies ist wahrscheinlich die vielsagendste Aussage überhaupt: “Lass Mich herausgeben (aufbereiten; engl. "edit"), was Ich geschrieben habe. Ich bin es, Jesus.
Weshalb muss Jesus etwas abändern, was Er Selst niedergeschrieben hat? Vertraut Er Vassula nicht? oder sich selbst? Diese Frage müssen wir uns stellen, denn Er insistiert auf derselben Seite “Ich habe dir dieses Charisma gegeben, damit du direkt von Meinen Lippen lernst.” (Beide Zitate WLIG, 8.3.1987). Das Bedürfnis "Jesu" einen Text aufzubereiten ist im Widerspruch zu Vassula’s unerbittlichem Bestehen darauf, dass Gott der einzige Autor dieser Niederschriften ist. Worte werden verändert, und Seiten (in der Publikation) einfach nur leer gedruckt, so wird dann alles Ungelegene und die falschen Lehren einfach weggelassen. Vergleicht man spätere Herausgaben mit den ersten Publikationen wird dies belegt."

ANTWORT AUF DEN EINWAND

Diese Aussage: “Lass mich herausgeben (bearbeiten; engl. "edit"), was ich geschrieben habe. Ich bin es, Jesus” kann man in der original handgeschriebenen Ausgabe (von der ich eine Kopie vor mir liegen habe) lesen, dieses "herausgeben", wird jedoch nicht auf die Art und Weise gebraucht, in der wir normalerweise das Wort, in dem Sinne von ’abändern, entfernen oder berichtigen’, gebrauchen. Tatsächlich hat Jesus einfach eine Textstelle aufgrund eines Unterbruchs durch ein Klopfen an der Türe eingefügt: Er hat einfach die Unterbrechung kommentiert, und bestätigt, dass Vassula wirklich Seine Gegenwart verspürte und dass Er an ihrer Bettkante saß. Der Originaltext hat keine "Anführungszeichen", diese wurden von jenen hinzugefügt, welche den Text für den Druck aufbereiteten, um das Lesen zu erleichten. Weder die Seiten auf denen diese eine Botschaft (vom 8.3.1987) niedergeschrieben wurden, noch die umliegenden Seiten enthalten irgendwelche Weglassungen oder zusätzlich eingefügte Worte zu dem Originaltext (der handgeschriebenen Ausgabe): Alles wurde ohne irgendwelche "Bearbeitung" (engl. ’editing’) publiziert. Schauen wir uns diese Botschaft im ganzen Kontext an:

WLIG-Botschaft vom 8. März 1987:

Ich werde dir die notwendige Kraft verleihen. Komm, lass uns arbeiten Lass uns weitermachen. Ich bin dein Lehrmeister. Erfreue Mich und vergiss Meine Gegenwart nicht. Vassula, du hast Meine Gegenwart gespürt, in der Tat, Ich sass am Ende deines Bettes. Lass Mich herausgeben

(engl. editieren)

I, was Ich geschrieben habe: "Ich bin es, Jesus. Ich sitze jetzt, aber in diesem Augenblick werde Ich aufstehen, weil auch du aufstehen wirst."
Kaum hatte Er das Schreiben beendet, als jemand sehr stark an die Tür klopfte. Ich sprang auf und stieg rasch aus dem Bett, ganz verwirrt. Jesus hatte Seine Gegenwart an jenem Abend sehr verstärkt. Seine Gegenwart war so stark (wie einige Male zuvor, so dass ich ein Stück Papier nahm um diese Situation festzuhalten) und Er schrieb daraufhin den obigen Abschnitt. (An der Tür stand mein Hausangestellter, um mir etwas mitzuteilen).

Vassula hat die Erklärung der Situation hinzugefügt, nachdem sie die Worte Jesu niedergeschrieben hatte. Es wurde nichtgs an den Worten Jesu abgeändert, wie man selbst feststellen kann.

Es ist jedoch wahr, dass Vassula empfand, dass sie einige Textstellen und einige Seiten ’weggelassen’ (durch leere, weiße Seiten ersetzt) hat, wofür sie kritisiert wurde: Deshalb hat sie im Band IV [Notizbücher 65-71]* eine Erklärung abgegeben, weshalb einige einzelne Worte geändert und weshalb einige Textstellen gelöscht wurden; diese Änderungen wurden mit Referenzangaben und Zitaten nachvollziehbar angegeben, so dass alle Änderungen offengelegt wurden. Eine der Hauptgründe war, dass, wenn Gott Vater, der Sohn und der Heilige Geist sprachen und der Text selbst nicht angab, welche Person der Heiligen Dreifaltigkeit gesprochen hatte, obwohl Vassula dies noch genau wusste; auch bei einigen anderen Stellen in einigen Botschaften, die sich auf sie oder andere Personen bezog und nur sie gehört hatte, welche Worte sie und welche Worte eine andere Person [normalerweise Papst Johannes Paul II.] betrafen. Einige Male betrafen die Botschaften einige einzelne Privatpersonen, deshalb löschte sie diese Textstellen. Der zuvor erwähnte Band listet alle diese Änderungen auf. (s. auch den Artikel unter diesem Link:http://www.defending-vassula.org/alter-reasons).

Es kann von Interesse sein, dass im Vorwort des Tagebuchs von Schwester Faustina erklärt wird, dass sie Änderungen und Weglassungen in ihren Niederschriften vorgenommen hatte, auf dieselbe Weise: Sie listet die Änderungen vor und nach der Abänderung. Einmal mehr zeigt sich, dass die Änderungen eine Begründung in der Erklärung der mystischen Theologie findet: Und zwar, wenn die Botschaften als Lokutionen (Anmerkung: innere Einsprechungen; d.h. man hört Gott innerlich klar und deutlich sprechen) gegeben werden, oder direkt über das Gehör, ist es einfach dies nieder zu schreiben, falls jedoch die Botschaft als ein Licht des Verständnisses dem Verstand gegeben wird, d.h. ohne Hören des Wortes, dann muss man um Worte ringen und dese dann niederschreiben, so perfekt wie möglich.

Vassula schrieb:

7. November 1989

Mein Herr, bitte, lass mich verstehen, warum Rechtschreibfehler vorkommen.
Vassula, das sind deine eigenen, nicht die Meinen; Ich habe dich erwählt, weil du unvollkommen und mit vielen Schwächen behaftet bist. Ich, Gott, wähle Mir schwache Werkzeuge aus, weil Meine Macht sich am besten in der Schwäche zeigt,
Doch gibst Du mir manchmal Wörter, die mir neu sind und die ich nicht kenne.
Das tue Ich nur, wenn eine Notwendigkeit dafür besteht; Ich habe dich zum Diktat genommen, und es ist verkehrt zu glauben, das sei Meine Handschrift.
Warum dann der Unterschied in den Schriftzügen, Herr?
Weil es Mir so gefällt. Ich benütze Meine Werkzeuge wie sie sind, mit all ihren Unvollkommenheiten und all ihren Schwächen, um ihnen Mein Wissen zu diktieren und um sie und andere mit Meinen Worten zu ernähren; Ich weiß wohl, dass viele von ihnen Meine Worte, die so oft symbolisch gemeint sind, wörtlich nehmen, doch dies spiegelt wiederum ihre Schwäche, ihren Gehorsam und ihren kindlichen Glauben Mir gegenüber wider, wie auch ihren Wunsch, Mir zu gefallen;

25. Februar 1991

(Ich dachte plötzlich an die Schreib und Grammatikfehler, die sich verschiedentlich in diesen Texten finden, und daran, was Er darüber zu einer anderen Mystikerin, die jetzt tot ist, gesagt hatte, als sie dasselbe Problem hatte.)
Ja, du zwingst Mich, Mich auf deine Grammatikebene hinabzubegeben, um dich zu erreichen, und Mich deinem begrenzten Wortschatz anzupaßen, o ja, du bist ein sehr unvollkommenes Werkzeug.

Die ’Anpassung’ einer Offenbarung an die Fähigkeiten einer Person, welche sie empfängt und niederschreibt, erfüllt das Hauptprinzip des Heiligen Thomas von Aquin hinsichtlich den prophetischen Charismen: Dass das Empfangene gemäss den Möglichkeiten des Empfängers empfangen wird. Englisch ist nicht die Muttersprache von Vassula. Manchmal dachte sie, als sie die Texte zu einem späteren Zeitpunkt wieder las, dass diese nicht klar genug sind und änderte sie sie, damit sie für den Leser verständlicher sind, sie änderte jedoch nie die Bedeutung.

Sister Jacqueline Boyce

(*) Anmerkung zum weiter oben gekennzeichneten Abschnitt. Die Erklärung zu dieser Verteidigungsschrift findet sich hier unter diesem Link:http://www.defending-vassula.org/alter-reasons).

Da einige Leute zu mir kamen, oder bei Gelegenheit zu mir gesandt wurden um diesen Fakt zu beurteilen, verspürte ich die Notwendigkeit die Schriften von Wahres Leben in Gott zu studieren, da ich oft um meinen Rat gebeten wurde. Ich schrieb ihrem geistlichen Berater Fr. Michael O’ Caroll und beklagte mich über diese Auslassungen, da durch Weglassungen irreführende Fehler, welche einen teuflischen Ursprung haben könnten nicht aufgedeckt werden könnten. Ich erhielt keine Antwort von ihm, wahrscheinlich, da ich an die Adresse des Verlags seines (seinerzeit) neuesten Buches, zu dem ich Fragen hatte, schrieb.

Deshalb ist dieser Band 4 so beruhigend. Man kann durch meine eigene Infragestellung auch sehen, dass eine Bestürzung über diese Weglassungen eine äußerst natürliche Reaktion ist.

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