Montag, 23. Oktober 2017
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Hauptseite » F.A.Q. (Fragen. Antworten. Quintessenzen) » Die Botschaften wurden abgeändert
Würden die Botschaften wirklich von Gott kommen, würde Vassula Rydén es nicht wagen, sie abzuändern

Eine der Haupteinwände, die Kritiker von Vassula Rydén gegenüber der Ansicht, dass die Botschaften von „Das Wahre Leben in Gott“ von Gott kommen vorbringen, ist, dass sie abgeändert wurden, nachdem sie niedergeschrieben wurden. Wenn die Botschaften wirklich von Gott kommen würden, so argumentieren sie, würden sie

(1) keiner Änderung bedürfen;

(2) Vassula Rydén würde es nicht wagen, sie abzuändern.

Die Antwort zu (1) ist, dass Gott die Botschaften nicht schreibt: Gott diktiert seine Botschaften Vassula Rydén und sie schreibt sie nieder. Als Folge davon ist es völlig natürlich, dass es nötig ist, dass sie abgeändert werden, nachdem sie anfangs aufgeschrieben wurden, um die Botschaft besser erfassen zu können, nachdem sie von Gott an Vassula Rydén mitgeteilt wurden. Zur Erläuterung: Vassula’s heftigste Kritiker führen oft als Beispiel eine Botschaft auf, die Vassula Rydén am 10. Oktober 1987 empfing. Die Botschaft – von der sie ausgehen, wurde, bevor sie in Buchform gedruckt wurde, als Fotokopien der entsprechenden Botschaft von
Vassula Rydén verteilt – und las sich ursprünglich wiefolgt: " I will bend their knees and they will worship and honour My Mother„Ich werde ihre Knie beugen und sie werden Meine Mutter verehren (worship kann verehren/anbeten heissen) und ehren (honour: ehren/anerkennen).“ Die Botschaft wurde jetzt dahingehend abgeändert, dass sie jetzt wie folgt lautet: ‘I will bend their knees and they will venerate and honour My Mother„Ich werde ihre Knie beugen, und sie werden Meine Mutter ehren und verehren.“ Dies zeigt auf – so behaupten sie – dass die „Das Wahre Leben in Gott“-Botschaften nicht von Gott kommen, weil Gott nie und nimmer sagen würde, dass die Leute die Jungfrau Maria anbeten/verehren sollten, denn alleine Gott soll angebetet werden. Doch jemand wie Vassula Rydén, deren Englisch im Jahr 1987 noch nicht hochstehend und deren theologischen Kenntnisse sehr beschränkt waren – hätte leicht dazu kommen können, das Wort „worship“ (anbeten/verehren – ist ein – wie so oft – mehrdeutiges Wort) zu nehmen, um den Gedanken auszudrücken, dass wir Maria ehren (venerate) sollten. Allerdings hätte sie keine Wahl gehabt: Sie wäre sich wahrscheinlich nicht bewusst gewesen über das Wort „venerate“, oder dessen Bedeutung, zu dieser Zeit als sie versuchte auszudrücken, was Gott ihr am 10. Oktober 1987 zu verstehen geben wollte. „Worship“ (anbeten/verehren) könnte das einzige Wort gewesen sein, dass ihr von ihrem Vokabular her zur Verfügung stand um zu diesem Zeitpunkt diesen Gedanken in Worte zu fassen.

Die Antwort zu (2) ist, dass Gott Selbst Vassula gesagt hatte, dass sie die Botschaften abändern könne, wann auch immer und wo auch immer sie denke, dass die Worte ungenügend ausdrücken würden, was sie versucht hatte in Worte zu fassen von dem was Er ihr hatte sagen wollen. In einer unveröffentlichten Botschaft vom 12. Oktober 1986 sagte Gott zu Vassula: ‘Jedes Wort, das du als nicht richtig empfindest und das dich beunruhigt, habe die Freiheit es zu korrigieren. Ich, (dein) Gott, gebe dir jenes Gefühl.’ Wie der letzte Satz es zeigt: Es entspricht nicht der Wahrheit, wenn man sagt, dass, wenn Vassula an den Botschaften Änderungen vornimmt, Gott nicht in die Wortfindung einbezogen sei, und Vassula es sich selbst ausdenke, was die Botschaft aussagen solle. Das ist ganz und gar nicht der Fall. Schließlich sagt uns Gott in den Botschaften von „Das Wahre Leben in Gott“, dass „ohne Mich, könnt ihr nicht einmal mit den Augen zwinkern“ ’ (27. Dezember 1988).
Daraus ist zu schliessen, dass, wann auch immer Vassula bemerkt, dass die Art und Weise, wie sie die Botschaft niedergeschrieben hat unzureichend ist und verbessert werden kann - jedes Wort hat mehrere Bedeutungen die man heraushören kann; und da gilt es zu unterscheiden - so realisiert sie das durch die Hilfe Gottes – so werden jegliche Änderungen, die sie macht von Gott inspiriert, gerade so wie die Botschaft die sie ändert ursprünglich niedergeschrieben wurde, durch die Inspiration Gottes.

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