Dienstag, 10. Dezember 2019
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Eine authentische Prophetin (Père Ljudevit Rupcic)

Vassula hat Tag für Tag neue Erlebnisse mit Gott und verbreitet ohne Unterlass prophetische Botschaften in die heutige Welt hinein, welche sich immer mehr von Gott entfernt. Diese Welt entfernt sich nicht nur von den Grundlagen auf die sie gegründet wurde, sondern stellt so deren Existenz auf eine gefährliche Weise sogar in Frage

Vassula ist eine authentische Prophetin für unsere Zeit. Einerseits beschäftigt sie sich mit den Problemen und den Bedürfnissen unserer Zeit; andererseits sucht sie nach neuen Wegen, und tritt schließlich aus diesen Schwierigkeiten bereichert hervor, denn, in Gott findet sie die Harmonie, den Frieden und die Fülle.

Ihre Botschaft ist vom Evangelium durchdrungen, deren Besonderheit beruht lediglich in der Art und Weise durch die sie uns übermittelt wird. Alles in allem bietet Vassula für die alten und neuen Probleme unserer Welt nichts anderes als das ewige Evangelium an.

Vassula ist, wie alle anderen Propheten, von der Authentizität (Echtheit) und der Legitimität (Berechtigung) ihrer Mission und ihrer Botschaft überzeugt. Vassula kennt ihre eigenen Schwächen, sie gibt sich jedoch entschieden ihrem Einsatz hin, die Botschaften an andere weiterzugeben. Sie erhält die Hilfe Gottes in der Eucharistie und im unablässigen Gebet. Mit Ausdauer, in ihrem Willen und ihren Wünschen, bemüht sie sich in völliger Vereinigung mit Gott zu sein.

Sie ist sich der Dringlichkeit bewusst, diese Botschaften weiter zu geben, da die (noch) verfügbare Zeit kurz ist, da eine Bestrafung in Sicht ist, welche nur verhindert werden kann, wenn wir zu Gott zurückkehren und wir Ihn von Neuem annehmen.

Die Erfahrung, welche Vassula mit Gott macht, ist eine beständige und unerschöpfliche Quelle der Weisheit, der Liebe und Begeisterung für Gott und für die Erlösung der Welt. Deshalb ist dieses Zeugnis überzeugend, herzerfreuend und belebend.

Außer der Rückkehr zu Gott und dem Aufruf auf die Liebe mit Liebe zu antworten, findet sich darin auch die Sorge um die Einheit der Kirche. "Die Liebe liebt euch" (Botschaft vom 3. Juli 1992) bedeutet, dass im Dialog und in der Vereinigung von Vassula mit Gott, welche im Bereich eines jeden liegt, jeder eingeladen ist, sich an die Stelle von Vassula zu setzen. Gott liebt jeden auf dieselbe Weise.

Überall in ihren Niederschriften spürt man den Atem der Liebe, überall darin fliesst die Gnade, überall ist der Heilige Geist am Werk, welcher in Überfülle gibt. Die Niederschriften von Vassula sind ein Echo des Evangeliums. Derjenige, Welcher spricht, ist wirklich das Wort Gottes Selbst. Die Meisten der Leser und Zuhörer erkennen in seinen Worten die Stimme Gottes (s. Botschaft vom 14. Juli 1992).

Vassula sagt im Wesentlichen nichts Neues, was Gott nicht bereits gesagt hat; jedoch wird das Wort Gottes durch ihren Mund aktualisiert, sie unterstreicht die Prioritäten und gibt die Intonation. Auf diese Weise wird das Wort aktualisiert, ernst genommen, ist überzeugend und birgt ein Zeugnis.

Die Frage "weshalb muss man wiederholen, was bereits einmal gesagt wurde?" offenbart eine Unkenntnis der Bedürfnisse der Menschen, welche ein Recht darauf haben, das Wort Gottes auf eine verständliche, aktualisierte Weise zu hören, wie auch die Aufgabe (selbst) zu Boten des Wortes zu werden, zu einem Zeugnis über die menschliche Erfahrung.

Wegen der Vergesslichkeit des Menschen, drängt man die Frage der bevorstehenden Bestrafung, welcher die Menschheit ausgesetzt ist, viel zu leicht auf die Seite. Man muss diese Vernachlässigung deshalb wieder gut machen, indem man die Gnaden des Herrn so viel wie möglich weitergibt, um die Rückkehr Gottes zu erleichtern.

Trotz der objektiven Echtheit (Authentizität) der Botschaften von Vassula, drücken gewisse Personen hie und da Einwände über ihre Wahrhaftigkeit aus.

Die angeführten Gründe, obwohl sie nicht ausreichend sind, um ihr Zeugnis in Frage zu stellen, sind in ihrer Natur objektiv und subjektiv. Die Vorbehalte stammen vorallem von einem begrenzten und fragmentarischen (bruchstückhaften) Blickwinkel auf das Mysterium der Gnade, vorallem, da sie (die Gnade) in Hülle und Fülle ohne jegliche Verdienste ausgegossen wird, eine Gnade, durch die Gott den Menschen an Seinem Leben und Seinen Werken teilhaben lässt. All diese Einwände sind lediglich menschliche Gedanken und Worte, die bloß von einer menschlichen und begrenzten Erfahrung herstammen, und deshalb (sind sie) außerstande, das Mysterium Gottes anzunehmen. Deshalb zweifelt der Mensch am Mysterium Gottes und weist es zurück. Für den Skeptiker ist das Wort Gottes immer zu hart und zu skandalös und folglich unwahr.

Die wichtigste Bedingung vor aller menschlichen Argumentation muss in der Akzeptanz liegen, dass der Mensch nicht alles ’aus sich selbst heraus’ von der Existenz (des Mysteriums) erfassen kann. Dies geschieht nur durch das Wirken der Gnade Gottes, dass die Menschen eine zuverlässige, aufwertende und ausreichende Erkenntnis des Mysteriums erlangen können.

Die Kritik entsteht aus dem Sachverhalt heraus, dass die Erfahrungen und Zeugnisse von Vassula nicht mit der Ignoranz und den Vorurteilen der Menschen, welche Gefangene ihrer eigenen Einbildung sind, zusammenpasst.

Die Botschaften, welche Vassula empfängt (und niederschreibt), legen Zeugnis ab gegen Verleumder, welche die Dinge falsch sehen - und nicht gegen das Evangelium und gegen den Glauben. Vassula ist auf keinen Fall gegen den Gott der Bibel oder gegen den Glauben an Ihn. Diese Verleumder sehen in Vassula bloß einen Gegner ihrer eigenen Art der Vorstellung von Gott, die (lediglich) allgemein, nach ihren Vermutungen, auf Seinem Thron sitzt, fernab der Menschen.

Laut Vassula ist die menschliche Existenz von der Liebe, der Gnade und der Allmacht Gottes durchwirkt. Diese "skandalöse" Sicht ist in Wirklichkeit eine Wiederentdeckung Gottes. Die Anschuldigung, Vassula sei eine Anhängerin des New Age ist ohne Grundlage. Dies wäre genauso undenkbar, wie wenn man vorgibt, man könne Wasser und Feuer mischen. Dieser Versuch zeigt auf, dass ihre Verleumder weder Vassula noch New Age kennen.

Andererseits, gibt es einen Grund zu prüfen, wo die Botschaften von Vassula hinführen würden, wenn sie in die Praxis umgesetzt würden:

  • Wenn man die Liebe Gottes und die der Menschen annehmen würde, dann könnte die Menschheit sich nicht mehr davor zurückhalten, Gott und seinen Nächsten zu lieben.
  • Wenn man die Bitte um Gebet annehmen würde, würde sich die Botschaft überall in der Welt verbreiten, ein Echo der Dankbarkeit Gott gegenüber.
  • Wenn man die Einheit der Kirche annehmen würde, dann wäre dies bereits die Erfüllung der Verheissung Jesu, einer einzigen Herde und eines einzigen Hirten (Joh 10, 16).
  • Wenn man Gott in der Art und Weise annehmen würde, wie es Vassula empfiehlt, dann wäre es bereits "(damit Gott herrscht) über alles und in allem" (1 Kor 15, 28)
  • Wenn man die Warnung von Vassula den Satan betreffend ernst nehmen würde, dann wäre er bereits aus den Herzen der Menschen und aus der Welt verbannt.
  • Wenn man den Aufruf von Vassula zur Rückkehr zu Gott annehmen würde, wären die Menschen jetzt bereits Heilige.
  • Wenn jeder Anteil haben würde an den Erlebnissen von Vassula, dann wäre die persönliche (Lebens-)Geschichte eines jeden und die Geschichte der ganzen Menschheit zu einem Hohelied der Liebe geworden.

All dies ist ganz und gar im radikalen Stil des Evangeliums. Auf dieser Grundlage, gibt es keinen Grund die Erlebnisse des Evangeliums von denjenigen Vassulas mit Gott zu unterscheiden, und noch weniger Gründe, dazu etwas entgegenzusetzen. Die Botschaften von Vassula setzen die Eignung zum Dialog in der menschlichen Natur voraus. Die einzelnen Gläubigen, besonders jene die Reich im Geiste sind, haben das Recht Vassula zu beurteilen, aber nicht unabhängig von der Kirche. In dem sie dies tun, können sie das Urteil der Kirche auf eine wirksame Weise unterstützen. Das letzte Urteil steht der Kirche zu, welche ihre Grundfeste in Gott hat und ihre Bestärkung im "Sensum fidelium", welche sich an der Quelle findet und Zeuge von der Wahrheit des Geists der Wahrheit ist. Alle diese Erfahrungen, welche wir bis heute gemacht haben, zeigen, dass das Zeugnis von Vassula immer wie mehr ernst genommen wird und jeden Tag besser angenommen wird. Dies wird das Urteil der ganzen Kirche zugleich erleichtern und beschleunigen, ein Urteil, welches ohne Zweifel als Kriterium die zahlreichen Früchte der Botschaft von Vassula hinzuziehen wird.

Père Ljudevit Rupcic
Priester der Franziskaner, Theologe, Exeget
Professor für Exegese in Sarajevo
Zurich, Schweiz, am 19. April 1993
La Vraie Vie en Dieu (supplément 3)
Édition du Parvis Suisse Novembre 1997 / eine Übersetzung aus dem Französischen
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